Was ein Server Braucht?

Die Meisten von uns haben wohl schon mal von einem Server gehört und wissen auch ganz grob, wozu ein Server da ist: Auf ihm liegen z.B. Webseiten, Datenbanken, gemeinsam genutzte Dateien oder gemeinsam genutzte eMail-Postfächer (Exchange). Happyware.com  So könnte man es ganz grob bezeichnen. Heute will ich dieses Thema allerdings etwas genauer behandeln; um ihnen näher zu bringen, was für Varianten es gibt, was damit möglich ist und was die Unterschiede sind. – So entdecken Sie vielleicht ja auch für sich persönlich einen interessanten Vorteil?

Sind Server nur für Firmen geeignet?

Ein Server muss gar nicht schwer und kompliziert sein. Viele Leute denken bei dem Begriff „Server“ gleich an große Firmen und hoch-komplizierte Technik, aber dieser Eindruck entspricht schon lange nicht mehr der Realität. Viele Leute haben bereits einen kleinen Server bei sich zu Hause stehen und wissen dies gar nicht. Schon ein Netzwerkspeicher (NAS) (*) ist ein kleiner Server. Eine NAS stellt Dateien im Netzwerk und/oder Internet für mehrere Geräte und Benutzer zur minecraft apk Verfügung; „serviert“ sie also. = Ein Server für den Hausgebrauch.

Für was kann man einen Server benutzen?

Die Aufgaben eines Servers können sehr vielfältig sein. – Es gibt eine ganze Reihe an Möglichkeiten, um einen Server sinnvoll zu benutzen:

  • Gemeinsame Benutzung von Dateien in Firmen
  • Gemeinsame Benutzung von eMail-Postfächern
  • Verwaltung von Computern und Benutzern in Firmen
  • Bereitstellung (hosten) von Webseiten
  • Gemeinsame Benutzung von Datenbanken
  • Gemeinsame Benutzung von Programmen
  • Bereitstellung von Downloads

Welche Varianten gibt es?

Grob gesagt gibt es 6 verschiedene Typen von Servern:

Mail-Server (z.B. Exchange Server):

Ein Mail-Server stellt gemeinsame oder persönliche Postfächer z.B. für Firmen zur Verfügung, dabei kommt meistens der Platzhirsch von Microsoft zum Einsatz; der sogenannte Exchange-Server. Wichtige Unterschiede zu den privat genutzten Mail-Technologien wie POP3, IMAP und SMTP sind z.B. die synchronisierten Kalender und Kontakte sowie bessere Integration und Bereitstellung in Firmen-Netzwerken mit einer Windows-Domain. (Siehe auch weiter unten der „Domain Controller„)

File-Server:

Ein File-Server stellt in Firmen oder auch im privaten Haushalt gemeinsam genutzte Dateien zur Verfügung. Dabei wird zwischen kleineren bis mittel-großen Geräten unterschieden, die je nach Anforderung auf Linux oder Windows basieren können. Ein kleinerer File-Server auf Basis von Linux ist schon für unter 100 €uro zu haben. (*) – In größeren Firmen werden allerdings meistens eher File-Server auf Windows-Basis verwendet, da sich diese besser in das Firmen-Netzwerk (Domain) integrieren lassen. (Siehe auch weiter unten der „Domain Controller„)

Domain Controller

Der Domain-Controller gehört neben dem File-Server und dem Mail-Server (Exchange-Server) zum Herzstück einer Firma: Er verwaltet in Firmen-Netzwerken (Domain) die Benutzerkonten, Computer, gemeinsame Ordner (= File-Server) und die Berechtigungen der verschiedenen Benutzer. Fällt so ein Controller aus (…und es gibt keinen Ersatz), so liegt erst mal die gesamte Firma brach.

Webserver / Datenbank-Server

Ein Webserver bzw. Datenbank-Server stellt Webseiten und ggf. deren Datenbanken bereit. Oft sind die Datenbanken einer Webseite aus Sicherheitsgründen auch von der Webseite getrennt und bekommen dazu einen eignenen Server. Die Bereitstellung einer Webseite oder einer Datenbank wird als „hosten“ bezeichnet; weswegen man Anbieter wie z.B. Strato also auch als „Hoster“ bezeichnet. – Auch meine Webseite liegt bei Strato.

Terminal-Server

Ein Terminal-Server ist zunächst einmal einfach nur ein ganz gewöhnlicher Computer, auf dem ein oder mehrere Programme laufen können. Was diesen Server nun allerdings von einem gewöhnlichen Computer unterscheidet; ist seine Online-Verfügbarkeit für mehrere Benutzer gleichzeitig. Auf diese Weise spart man sich nicht nur die Kosten und den Platz für zusätzliche Computer und Software-Lizenzen, sondern auch gleich noch eine menge Arbeit. Dabei muss ein solcher Terminal-Server übrigens nicht zwingend auf dem sehr teuren Windows Server basieren. Mit ein paar Einschränkungen kann dies auch das normale Windows 10 für Desktop-Computer. Das gemeinsame Arbeiten mit einem Programm von mehreren Computern aus ermöglicht auch Windows 10. – Nur wer unbedingt auf einen Domain-Controller & das Active Directory und/oder den Exchange Server angewiesen ist, wird nicht um Windows Server herum kommen.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *